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rochuswolff.de
[i:rrhoblog] : blogging & metablogging
tadaa! please welcome my very first wordpress plugin. err, no. make that a wordpress hack with plugin. and most of the plugin isn't even mine, since the code is a (if heavily) modified version of simon elvery's fantastic footnotes plugin.
what does it do?
this hack'n'plugin will allow you to use footnotes with automated numbering for paginated posts (i.e. posts divided into pages using <!--nextpage-->). footnotes start at 1 and are incremented throughout the whole post; counting does not start at 1 on every single page.
how do i install it?
first of all (that's the hack part), you will have to do some (minor) modifications of a wordpress core file. you should not do this unless you know what you're doing, and if you do, you do so at your own risk. you have been warned. ;-)
you will have to change two lines in wp-includes/functions.php. search for the function setup_postdata (in wp 1.5.2, it starts at line 839) and then, within this function, for the line (should be line 855)
$content = $post->post_content;
change this line to
$content = $post->post_content; $content = apply_filters('format_complete_content', $content);
now, eleven lines below that, find:
$pages[0] = $post->post_content;
and change it to
$pages[0] = $content;
that's it. now upload this version of functions.php into your wp-includes folder.
now, the plugin. simply download the plugin here (version 0.1 alpha) un-zip the archive and put endnotes.php into your plugins folder (usually wp-content/plugins. activate the plugin through your plugin admin-panel and you're done.
how do i use it?
the plugin should be compatible with simon's - you just put <footnote>-tags around the endnotes. like so:
this is a text.<footnote>this is a footnote.</footnote> it has a footnote.
this will result in something like:
this is a text.[1] it has a footnote.
Notes
- this is a footnote. [back]
easy, isn't it?
there are a couple of options that you can change from the plugin's options panel (in options > endnotes):
- you can choose text that will be shown before and after the footnote number (it will appear as part of the link and in superscript if you check "make links superscript"), so that you can easily make those cool footnote numbers in brackets(1), for example. default is "[" and "]".
- you can choose a text that will appear just before the endnotes start on every page. this will appear within <h4 id="endnotes_head">, so style at will. default is "Notes". (if there is no text here, the <h4>-tag will not appear.)
- the other options are inherited from simon's plugin: you can choose a "back"-text that will appear at the end of the note and links back to the text, and you can choose whatever should appear before and after that link.
are there any known problems?
please note that this plugin, although it has been tested, might still have any number of glitches. as i said, use at your own risk, and let me know if you happen to find any problems.
there are two known issues that i am aware of so far:
- the excerpt will end right before the first footnote.
- simon's "ref:"-functionality is not included yet.
how does it work?
now this is more for the technically minded ...
kluge gedanken von florian cramer zu blogs:
Mailinglisten wie Nettime werden Blogs immer ähnlicher und büßen dabei Bedeutung ein, weil über sie zumeist fertige Aufsätze oder Texte aus anderen Nachrichtenquellen verschickt werden, auf die dann bestenfalls sporadische Kommentare folgen. Oder, an der rohrpost zu beobachten: Mailinglisten werden zu Verteilern von Ankündigungen, die dann Blogs kommentieren.
hiermit eingeleitet. kommentieren kommt aber später.
mr. spreeblick bloggt, wie einige andere mit ihm, heute live vom spd-parteitag. er macht das aber, wie hier beschrieben, etwas anders als die anderen:
er hat sich ein Live-Blog-Plugin
entwickeln lassen, das auf der Einzelseite des vorhergehenden Artikels dafür sorgt, dass ihr ohne manuellen Reload des Browsers sehen könnt, was ich tippe und am rechten Rand (no pun intended) der Seite ebenfalls live kommentieren könnt. Eine Art Chat also. Neueste Einträge stehen immer oben, sowohl im Artikel als auch bei den Kommentaren.
hier ist es, das live-blog.
addendum 11:30: da geht gerade die post ab, sehr sehr lustig. johnny begann gerade zu bloggen, und seine kommentarfunktion wird zum chat, der keiner ist, aber sich so benimmt oder so ähnlich. das gefällt nicht allen.
Ja, das ist ein Chat, aber kein Kindergarten. Wenn Ihr chatten wollt, geht ins ICQ oder IRC. Es geht hier um das Blog.
das wollen demnächst bestimmt alle haben. the next big thing: blogchatten. chatterblog. (alle reden, aber einer, der in der großen spalte links, halt lauter als die anderen.) als wäre es nicht bereits alles ein einziger schwafelkosmos.
"schnell und schmutzig"? da ist den damen und herren auf dem großen tanker süddeutsche wohl der anglizismus durchgegangen. "quick and dirty" wollen sie also bloggen, die herren und eine dame der sz: sollen sie mal. willkommen und so.
Die Redakteure der Süddeutschen Zeitung und von sueddeutsche.de, die ab jetzt unter http://blog.sueddeutsche.de publizieren werden, bedienen damit auch jene Netz-Text-Genres, die man neuerdings als Graswurzeljournalismus bezeichnet. Doch um anwachsende Geschwätzigkeit geht es hier nicht. Vielmehr tragen wir der Tatsache Rechnung, dass immer wesentlich mehr Informationen um professionelle Journalisten schwirren, als selbst in eine große Tageszeitung passen. Und weil die Süddeutsche eine Autoren-Zeitung ist, haben wir Autoren der Süddeutschen gebeten, die Leser, also Sie, in persönlichen Blogs an diesen mitunter irren Info-Zirkulationen teilhaben zu lassen.
(und die bloggroll, bleibt die auf eure eigenen blogs beschränkt?)
als online-schmankerl obendrauf wird nick montfort interviewt und gleich online-kompetenz demonstriert: denn dessen weblog liegt nicht, liebe sz, unter grandtextauto.com, sondern unter grandtextauto.org.
an dem artikel, der sich im neuen deutschland von heute zu blogs findet, stimmt aber auch nicht ein satz. kein einziger.
satz 1: kein mensch "ist" ein "wiki".
satz 2: die wikipedia ist kein weblog und aus Sicht von Fachleuten
auch sicher nicht das Kommunikationsmedium von morgen
.
satz 3: wikipedia.de eintippen
macht niemanden zum blogger in spe (und frauen eh nicht).
man könnte das beliebig weiterspinnen (bitte schön), die schönsten perlen kann man auch einfach zitieren:
Weblogs sind die Wunderkinder der Generation Online [häh?]. Ein Blog, die Mischung aus WWW und Logbuch [das wäre dann wohl eher wwwlog oder wlog oder so], vernetzt Menschen aus allen Schichten. So effektiv, dass ein autonomes Bildungsniveau entsteht [wie bitte?]. "Schwarm-Intelligenz" heißt das neue Wissen, es vermehrt sich wie bei der Zellteilung [aha].
auch die ursprünge sind jetzt ein für allemal geklärt:
Vor 25 Jahren trafen sich Hamburger PC-Freaks im Chaos Computer Club und loggten sich in die Netzwerke großer Server ein. Die CCC-Hacker galten als kriminell, doch ihr Netzwerk war einzigartig und in gewisser Weise das erste Blog.
dann zieht der autor jan freitag ein bißchen über popnutten.de her, die sich natürlich und eloquent wehren, spricht von Wikipedia-Bloggern
und vermutet auch zwischen dict.cc und blogs eine verbindung, die uns allerdings ein wenig schleierhaft bleiben muß - dafür kriegt herr freitag die jamba-geschichte ganz gut auf die reihe. fast jedenfalls.
um dem artikel dann noch einen richtig ahnungsfreien schluß zu verpassen, fügt die redaktion nach herrn freitags hinweis, die frankfurter allgemeine zeitung (ist die in der neues deutschland zitierfähig?) habe gerade angemerkt, dass sich deutsche Parteien der Blogosphäre nicht bedienen
- was ja auch schon nicht stimmt - versaut es die redaktion erst noch so richtig mit komplett ahnungsloser parteinahme: (eine der wenigen Ausnahmen: Petra Pau, d.Red.)
So bleiben Blogs vorerst, was sie sind: Ein Ort für Leute mit viel Zeit, großem Mitteilungsbedürfnis, einiger Sachkenntnis und vor allem: einem guten Browser.
dem habe ich nichts hinzuzufügen. sachkenntnis ist ja wirklich eine gute sache.
daß die csu jetzt auch ein blog betreibt, ist schon herumgepostet worden, und natürlich ist es unsinn, daß es sich dabei um den ersten offiziellen Partei-Blog
handelt (und sowieso nicht der
, sondern das
).
aber, liebe laptop-spezialisten in lederhosen, daß man adressen im worldwideweb auch verlinken kann, das müßt ihr noch lernen.
unter dem titel stunde der amateure schreibt sonja zekri freundlich und ein wenig distanziert übers publizieren für jedermensch (blogs, vlogs, flickr etc. pp.) und social software.
immerhin wird hier einmal nicht der totale hype nachgebetet; zwar ist spätestens seit London [...] der "Citizen Journalist", der Bürgerreporter, als seriöse Parallelquelle anerkannt.
aber:
Die oft beschworene subversive Kraft des Alltags kann das Alltagsgeplauder allenfalls noch in Ländern wie China entfalten, wo die ungefilterte Darstellung der Wirklichkeit selbst die größte Provokation überhaupt ist.
(letzte nacht irgendwo gesehen. jetzt erst ausgefüllt.)
und natürlich verteilungskämpfe. kaum stellt die fasz fest, daß es dieses jahr wahlblogs gibt (überraschung!), der hype also weitergeht und es jetzt nicht ein, nicht zwei, nein, ganz viele wahlblogs gibt, entdeckt nicht nur die politik das spielfeld für sich (parteienblogs, von der leyen, nahles usw. usf. - sucht euch die links selbst raus), da wird schon im politikweblog der fröhlichen spreeblick-familie ein bißchen ausgetreten, von wegen langweilig dies, chaotisch das. naja.
entspannt euch alle mal; so viele sind wir ja noch nicht, daß es eng würde. und dann ist immer noch platz für politmetablogging à la usa.
die sz bringt heute auf seite 3 einen langen artikel über weblogs (nebst links zu den meisten zitierten - es fehlen allerdings mindestens spreeblick-johnny und joe gordon), der im wesentlichen die üblichen verdächtigen themen abklappert: jobverlust durch bloggen, blogs vs. journalismus (dan rather und die folgen), blogs vs. pr (johnny, jamba, etcetera) sowie die gefahr der online-/blogger-sucht. aufregend ist das alles nicht, und zum aufregen schon gar nicht: meine zweitliebste tageszeitung begibt sich glücklicherweise nur selten unter ihr sprachliches und inhaltliches niveau.
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© 2004 Rochus Wolff
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