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rochuswolff.de
[i:rrhoblog]
liebe tanja hötzle, sie sexgöttin sie, dem kann abgeholfen werden.
edit: herzlich willkommen, liebe titanic-leserinnen und -leser. hier geht's weiter.
ob e.on jetzt gegenüber der landeszeitung lüneburg anspruch auf entschädigung hat (von wegen übler nachrede oder dgl.), auf jeden fall haben die instanzen, die werbung von luftfahrtunternehmen am tag nach großen flugzeugunglücken verhindern, am vergangenen wochenende versagt. berichtet der großbloggbaumeister. ein weiteres beispiel für kontextsensitive, nicht -sensible werbung. (via)
und in ein paar jahren versteht das wieder kein schwein.
(merci, a.!)
ich wäre sehr dankbar für freundliche stupser in richtung arbeit. es darf gerne frei sein, wenn's was zu tun gibt, es darf auch sehr gerne eine halbe stelle sein, vorzugsweise in berlin und irgendwo im weiten grenzgebiet zwischen web 2.0 und literaturkritik, schreibend, beschreibend, bastelnd.
das ist jetzt nicht mehr ganz frisch, aber nachdem der teaser zu doa: dead or alive jetzt schon eine weile herumschwurbelt (wenn auch nicht mehr, wie einstmals, auch als quicktime) gibt es jetzt für den nächsten film mit prügelnd-schießender dame, und diesmal ist es wieder milla jovoich, die ja schon in resident evil und seiner fortsetzung irgendwie genmanipuliert durch die gegend trat und schoß. diesmal wird's ähnlich und, wenn man dem teaser-trailer für ultraviolet glauben darf, noch ärger, mit immer noch mehr bumm-bumm.

da haben wir den richtigen job für sie!
(gleich und gleich gesellt sich gern. - doch, auf das angebot eines solchen absenders einzugehen, ist schon rechte dummheit. auch bei angeblichen 300 bis 400 euro die stunde oder dgl.: so blind darf geld nicht machen.)
(schön wäre natürlich gewesen, statt eines unanständig-gelogenen angebots einen aufruf zur revolution vorzufinden. wieder eine chance verpaßt, die massen aufzurütteln!)
frau beckinsale trägt wieder mehrfachbewaffnung. hardly a surprise.

gefunden bei joblo. erstes poster hier.
der artikel des schweizer sonntagsblick über angebliche "us-folter-camps" in europa findet sich hier - dazu ein interview mit manfred nowak.
die deutschen medien (süddeutsche, faz, spargel, telepolis) halten sich bisher noch ein wenig vorsichtig zurück, irgendwo zwischen berichtend und skeptisch. hoffentlich findet jemand klarheit schaffendes.

ja schick: die taz ganz schnuckelig-neu und noch schlichter-befreiter als sonst: viel weißraum und viel standard-xhtml.
unbedingt ansehen, nächste nacht um 0.20 uhr: das netz.
also, einer der entscheidenden systemwidersprüche im kapitalismus ist ja, daß er gar nicht funktioniert. das system von angebot und nachfrage etwa - kannste vergessen. habe heute nachmittag erfolglos mehrere eigentlich zuständige läden durchstöbert auf der suche nach einem duschkopfhalter mit saugnapf (den man also nicht an die fliesen bohren muß), nachdem der alte nach zwei jahren treuem dienst einfach abgebrochen ist, also ganz kapitalistisch neuen kaufzwang auslöste.
auch das internet gibt nichts her außer einem ganz häßlichen exemplar einer- und phrasen wie Pfiffige Idee In zeitgerechtem Design!
andererseits.
(ja, und für anderslautende hinweise bin ich stets dankbar. ist web 2.0 eigentlich auch kapitalismus 2.0?)
das neue jahr muß ja ein gutes werden, wenn gleich zu anfang eine gute freundin versucht, den heimischen brotkorb anzuzünden.
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© 2004 Rochus Wolff
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