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stephan maus freut sich heute in der sz (bislang nur auf totem holz) über den neuen roman von sibylle berg, ende gut. ich mochte die frau ja bisher nicht, aber nach maus' begeisterter eloge werde ich mir den band vielleicht doch einmal ansehen.
Sibylle Berg ist eine der wenigen deutschsprachigen Autoren, für die es sich noch lohnt, eine Buchhandlung zu überfallen. Es ist, als hätte sich Michel Houellebecq einer Geschlechtsumwandlung unterzogen und endlich schreiben gelernt. Berg hat ein ganz spezielles Genre des luziden epischen Amoklaufes entwickelt [...].
Unbeholfene Autorendarsteller wie Maxim Biller markieren immer mal wieder den wilden Mann. Aber keine Angst: Die wollen nur spielen. Sibylle Berg dagegen macht Ernst.
und das ist nur der schluß des artikels.
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© 2004 Rochus Wolff
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