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rochuswolff.de
[i:rrhoblog]
seltsam, wie sehr man sich falsch an einen film erinnern kann. robocop ist weniger tumbe ballerei als eine deutliche kritik an der zunehmenden macht von konzernen. Die eingestreuten nachrichtenschnipsel, immer wieder von (fiktiver) werbung unterbrochen, machen deutlich, wie sehr unsere realität eine vermittelte ist - und robocops blick auf die welt hat die gleiche körnung wie die welt im bildschirm. hinter verhoevens zynismus und der lust am waffengewaltigen aufreißen von gliedern sieht man von heute aus seine späteren starship troopers andauernd hervorblitzen, und wie diese krankt der film letztendlich daran, daß uns all das nicht wirklich kümmert, weil die charaktere völlig uninteressant und eindimensional bleiben. bei den starship troopers mag das absicht gewesen sein; robocop soll uns aber als menschlicher als die menschen erscheinen, und das gelingt nicht - vielleicht weil er dafür ein wenig zu sehr wie schwarzeneggers terminator aussieht, spricht und handelt. (imdb)
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© 2004 Rochus Wolff
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