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rochuswolff.de
[i:rrhoblog]

franka potente in berlin

· Sonntag, 15. Februar 2004 [W] · 22:57 Uhr ·

immerhin weiß ich jetzt, warum franka potente am vergangenen wochenende tatsächlich in berlin und in der vorstellung der "tulse luper suitcases" zugegen war: zur zeit wird in berlin an der fortsetzung von "the bourne identity", "the bourne supremacy", gedreht. so konnte ich heute vor dem kino international die aufnahmen für einen autostunt beobachten.
matt damon habe ich noch nicht gesehen.

something's gotta give

· Sonntag, 15. Februar 2004 [W] · 12:50 Uhr ·
abt. für film , abt. für nachbars kirschen

juan moreno schreibt in der sz-wochenendbeilage eine nette kleine glosse über "was das herz begehrt" ("something's gotta give") und zerlegt die dem film zugrunde liegende liebesideologie auf das allerfeinste. seine conclusio:

wenn man den film "was das herz begehrt", der in amerika sehr erfolgreich war und es auch hier sein wird, wenn man diesen film also interpretiert, dann ergibt sich folgendes: männer sollten bis zum ende ihrer libido oder wenigstens der medizinischen verantwortbarkeit ihres viagrakonsums mit jungen frauen schlafen. sie können ruhig zu bindungsunfähigen, egozentrischen und unfairen kühlschränken werden, denn ältere frauen werden später auf sie warten, um ihnen eine art emotionales sterbehospiz zu sein. dafür müssen die männer mit den älteren frauen schlafen, wofür diese sehr dankbar sind. die andere aussage ist, dass junge männer, die sich für interessante, ältere frauen interessieren und es damit ehrlich meinen, vermutlich scheitern werden, weil ältere frauen nicht fähig sind, ehrliches interesse zu erkennen.

one missed call

· Sonntag, 15. Februar 2004 [W] · 01:05 Uhr ·
abt. für filmkritik

scary. way scary, man. in diesem japanischen horrorfilm (homepage (jap.), imdb) darf man erschrecken, was das zeug hält - und wird auch noch, mal um mal, in die irre geführt. nicht wenige menschen dürften nach diesem film ihr handy abgemeldet haben.

die story ist einfach: mensch erhält einen anruf, auf seiner mailbox bleibt etwas zu hören. der anruf kommt vom eigenen handy - anscheinend aus der zukunft. und wie sich dann herausstellt, wurde auf der mailbox der moment des todes festgehalten. die junge yumi, die immer mehr freunde auf diese weise verliert, versucht herauszufinden, was hinter diesen ereignissen steckt. and it's not pretty...

will ja auch keiner, wenn's ein horrorfilm sein soll. dieser aber ist wirklich recht ordentlich inszeniert, gar erschröcklich und hat wahrscheinlich einen der häßlichsten tode des jüngeren horrorkinos vorzuweisen. und am ende bleibt zumindest der westliche zuschauer, der hier schreibt, etwas ratlos zurück - denn auch wenn halbwegs aufgelöst wird, was denn nun vorher eigentlich warum passiert ist, was am ende passiert, weiß man um so weniger. vielleicht kann dazu jemand etwas sagen, die oder der sich mit japanischer kultur/japanischem film etwas mehr auskennt als ich. kommentare sind herzlich willkommen.

usaland boxt

· Sonntag, 15. Februar 2004 [W] · 00:45 Uhr ·

im fernsehen erklärt gerade brigitte nielsen mit russischem akzent, wie toll dolph lundgren ist. rocky iv (1985) ist schon ein trauriges beispiel für den ausgehenden ost-west-konflikt: hie der familienmann prügel-rocky, da der kalte ivan, dessen ehefrau dann auch noch ein emotionsloses stück managerkacke ist.
zum ende hin wird rocky in den weiten der russischen landschaft trainieren, in einer blockhütte und so, während ivan im labor auf seinen sieg vorbereitet wird. rocky kämpft, weil er selbst es will und weil er so stark ist, der ivan wird gezwungen von seinem bösen regime. das dann am schluß in form von michael g. mit dem markanten muttermal dem wahren sieger aus den u.s.of a. natürlich doch applaudiert.

und der film ist natürlich am beispiel von apollo creed auch ein beispiel dafür, wie man sich durch den bedingungslosen glauben an den kampf der systeme nur ins jenseits befördern kann.

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